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IGS
Holweide/Projekte/Agenda21-Projekte
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Agenda
21 - Projekte
Bildung für
nachhaltige Entwicklung
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Was
ist "Nachhaltigkeit"?
Zukünftige Generationen sollen dieselben Chancen auf ein erfülltes
Leben haben wie wir. Gleichzeitig müssen Chancen für alle
Menschen auf der Erde fairer verteilt werden. Nachhaltige Entwicklung
verbindet wirtschaftlichen Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und
dem Schutz der natürlichen Umwelt.
Was ist "Bildung für nachhaltige Entwicklung"?
Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen
in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei
abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen
oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt. Dazu gehört Wissen
über globale Zusammenhänge und Herausforderungen wie den Klimawandel
oder globale Gerechtigkeit sowie Wissen über die komplexen wirtschaftlichen,
ökologischen und sozialen Ursachen dieser Probleme. Der einzelne
erfährt durch Bildung für nachhaltige Entwicklung: Mein Handeln
hat Konsequenzen. Nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch
für andere. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern.
Ein solches Denken ist dringend notwendig, um Veränderungen anzustoßen
und drängende globale Probleme wie den Raubbau an der Natur oder
die ungleiche Verteilung von Reichtum anzugehen.
Was ist "Bildung für nachhaltige Entwicklung in der
Schule"?
Die Kultusministerkonferenz und die Deutsche UNESCO-Kommission haben
eine gemeinsame Empfehlung zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung
in der Schule" verabschiedet. Ziel ist es, das Verständnis
junger Menschen für die komplexen Zusammenhänge zwischen Globalisierung,
wirtschaftlicher Entwicklung, Konsum, Umweltbelastungen, Bevölkerungsentwicklung,
Gesundheit und sozialen Verhältnissen im Unterricht zu fördern.
Kultusministerkonferenz und Deutsche UNESCO-Kommission treten gemeinsam
dafür ein, nachhaltige Entwicklung in vielen Fächern und in
fachübergreifender Form zu thematisieren und als wichtiges Anliegen
des Schullebens zu gestalten.
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| Was
tun wir? |
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Seit
den 90ger Jahren engagiert sich die Schule kontinuierlich in zwei großen
Agenda - Bereichen:
- Energieeinsparen
und Müllreduzierung zum Schutz des Erdklimas
- Nachhaltige
Veränderung eines Grünraums im Stadtteil - Schulgelände
als Erfahrungsraum.
- Bildung
für Nachhaltige Entwicklung und Fairer Handel im Schul-Weltladen
Durch die ersten
Erfahrungen mit diesen Themen beantragte die SchülerInnenvertretung
1998 in der Schulkonferenz, dass sich die Schule den Leitlinien
der Agenda 21 verpflichtet. Dieser Antrag wurde angenommen.
Im Laufe der Folgejahre
entstanden vielfältige Agenda 21 - Einzelprojekte innerhalb und
außerhalb dieser beiden Rahmen. Sie sind zur Übersicht
weiter unten chronologisch aufgeführt.
Unsere Schule ist
2008 als "Schule der Zukunft" ausgezeichnet worden.(Bericht,
Foto)
"Agenda"
bedeutet: Was zu tun ist. "21" steht für
das 21. Jahrhundert.
Die Agenda 21 ruft
zu einer Umkehr von überkommenen Lebensweisen auf. Sie wendet sich
gegen das einseitige Streben nach materiellem Wachstum und die rücksichtslose
Ausbeutung von Mensch und Natur, da auf diesem Weg die Lebensgrundlagen
und Entwicklungschancen für jetzige und künftige Generationen
verwehrt werden.
Im Sinne der Agenda 21 sollte Handeln in den Bereichen Wirtschaft, Soziales
und Umwelt so gestaltet sein, dass es mit dem dauerhaften Erhalt unserer
natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang steht. Ökologie,
Wirtschaft und soziale Belange sind miteinander vernetzt, eine Verbesserung
des einen Bereichs zieht die der anderen nach sich.
Koordinator
für die Agenda 21: Kurt Maibaum |
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- Projekt K.L.A.S.S.E
zur Verringerung des Energieverbrauchs an Schulen und zur Reduzierung
des Müllaufkommens
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Einzelprojekte
in chronologischer Reihenfolge: |
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weitere
Links zur Agenda 21 |
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dieses Heft
können Sie bestellen:
Bitte anklicken! |
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Nachhaltige
Umgestaltung an der Gesamtschule Holweide (ein Überblick) |
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Broschüre
zu den Umweltprojekten
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Steckbrief:
"Auf dem Weg zur Agenda21-Schule"
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Seite
zum Aktionstag 2000
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Grün
im Stadtteil (Informationen zum barrierefreien Zugang -Rampe,
zur Drachenskulptur
auf der Hochterasse, zum Theaterprojekte -Weidenwanderung
und mehr)
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"Auf
dem Weg zur Agenda21-Schule" (1999)
- Unser Vorhaben
"Auf dem Weg zur Agenda21-Schule" ist in den Unterricht
in folgenden Bereichen eingebunden:
- Die naturwissenschaftlichen
Fächer und das Fach Arbeitslehre unterrichten am realen Objekt,
z.B. Regenwasserversickerung, Weiden-Iglus oder Schulhofentsiegelung.
- Der Kurs
"ökologisches Lernen" aus dem Kursangebot des Wahlpflichtfaches
II übernimmt die Pflege der geschaffenen Bereiche.
- Im Leistungskurs
Biologie werden Facharbeiten im Projektunterricht, Ökologie
angefertigt.
Es verbindet
folgende Fächer und Themen:
- Einbettung
der Projekte in den Unterricht der Sekundarstufe I und II
- Nutzung der
Außenbereiche der Schule als Lern-
und Freizeitorte (Schulhofentsiegelung, Regenwasserversickerungsanlage,
grünes Klassenzimmer, Übernahme einer Bachpatenschaft,
Beachvolleyballanlage etc.)
- Vernetzung
im Stadtteil, Kooperation mit außerschulischen Partnern
(Sponsoring, Teilmahme an Wettbewerben, Ausstellungen, Unterstützung
durch Firma GEOS, Kooperation mit der Fachhochschule)
- Sozialpädagogische,
umweltpädagogische, fachübergreifende und fachliche
Schul- und Unterrichtsarbeit unter dem Mantel der AGENDA21
Es fördert
folgende Schlüsselqualifikationen:
- Selbstbestimmung
durch Partizipation (Einbeziehung der gesamten Schulgemeinde)
- Identifikation
und Akzeptanz (gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter
Schülerinnen und Schüler)
Es hat Bezug
zu Richtlinien und Lehrplänen:
- Jugendliche
übernehmen Aufgaben und Verantwortung
- Jugendliche
erkunden und gestalten ihre Umgebung
- Jugendliche
lernen und arbeiten miteinander
- Gewaltprävention
durch Identifikation
- Arbeit in
Zukunftswerkstätten
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Zielsetzung
- Umgestaltung
der Außenbereiche der Schule als Lern- und Freizeitort
durch nachhaltig angelegte Projekte
- Weitestgehende
Selbstbestimmung der Zielsetzung durch Partizipation
- Umfeldgestaltung
als Erfahrungsraum für SchülerInnen in Planung und
Umsetzung (Learning-by-doing)
- Einbeziehung
der gesamten Schulgemeinde auch der Mitwirkungsgremien
- Dauerhafte
Einbettung der Projekte in den Unterricht
- Vernetzung
im Stadtteil
Beteiligte:
- SV-Ökologiegruppe
- Ökologie-Ausschuss
der Schulkonferenz
- GÖS-LehrerInnengruppe
- SchülerInnen
aller Klassen, jede Menge Eltern und Lehrer aller Stufen bei
Projektwochen und Aktionstagen
- Hausmeister
und -techniker
- Ökologiebüro
GEOS
- Gartenbau
& -gestaltung Hardt
- B U
N D
- Sädtische
Behörden:
Umweltamt, Untere Wasserbehörde
Amt für Wirtschaftsförderung
- Obere
Wasserbehörde
- Technisches
Hilfswerk
- Internationaler
Bund f. Sozialarbeit
Sponsoren:
- örtliche
Tiefbauunternehmen
- Energiewirtschaft
- Versicherungen,
Industrie und Handwerk aus dem Stadtteil oder angrenzenden Gebieten
- Entsorger
& Recyclingbetriebe
- Westdeutsche
Betonwerke
Kontakt:
Betreuung & Hilfe bei der Planung von Schulgelände-Umgestaltung
Ansprechpartner:
Ulla Kreutz,
Telefon für Infos:
0221 / 96953100
Montag, 11 - 12.00 h
Gesamtschule
Köln-Holweide,
Burgwiesenstraße 125,
51067 Köln
Tel.: 0221/969530
Fax: 0221/96953200
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Wie
hat es angefangen?
Ausgehend von einer kleinen Initiativgruppe (SchülerInnen der SV,
Eltern, Lehrer), griff die Idee einer umfassenden ökologischen
Gestaltung schnell um sich.
Was hat sich entwickelt?
Der Antrag auf Landesmittelförderung
zum Bau einer großen Regenwasserversickerung
und zur Flächenentsiegelung (Schulhof, Hochterrassen) hatte
Erfolg. Durch Nutzungsanalysen und Zukunftswerkstätten (Methode
R. Jungk) wurde eine bedarfsorientierte Planung sichergestellt. Kooperation
mit Fachbetrieben (Ökologisches Planungsbüro, Landschaftsgestaltung),
Einzelpersonen (Weidenbauer, Biologen, Schulhofgestalter) und Fachhochschule
Köln-Deutz (Studiengang Architektur/Landschaftsgestaltung) half
den Planungsprozess professionalisieren. Studenten der FH konnten als
Bauleitung zur Sicherung der Kontinuität gewonnen werden. Ganz
wichtig war jedoch von Anfang an der hohe Anteil der Eigenleistung
der Schüler, Eltern und Lehrer in Verbindung mit einer Einbettung
der Projekte in den Unterricht (SekundarstufeI und SekundarstufeII).
Dies war sicher einer der Schlüssel für die überwältigende
Akzeptanz und die bisher anhaltende Identifikation mit den Projektergebnissen.
Die Einbettung in
den Unterricht erfolgte bisher in folgenden Formen:
- Praktischer NW-
und AL-Unterricht am realen Objekt (SekI)
- WahlpflichtfachII-Kursangebot
Ökologisches Lernen: Pflege der geschaffenen Bereiche
- "Regenwasser
- Grundwasser - Hochwasser" als Modellfall für Nachhaltigkeit.
- Projektunterricht
(Facharbeit) anstelle Klausur im Leistungskurs Biologie 12. Jahrgang.
Insgesamt haben
bisher über 500 Schülerinnen und Schüler am Projekt teilgenommen.Weiter
ist die Zielsetzung, alle Bereiche der Schule barrierefrei zugänglich
zu machen, ein wichtiger Aspekt der gemeinsamen Erziehung behinderter
und nichtbehindeter Schülerinnen und Schüler.
Bisher realisierte Vorhaben
Streuobstwiese
+ 3 Weiden-Iglus (für 5 - 20 Personen) + Regenwasserversickerung
(Mulde/Rigole) 1800m2 für Sporthallendach + Beachvolleyballfeld
+ Beachsoccerfeld + 2 Grüne Inseln
auf dem Schulhof (entsiegelt und gestaltet) + eine Grüne Insel
am Schulhofrand mit Sitzschlange + 3 Grüne Klassenzimmer (im
Rohbau) + Grünzunge mit
Rampe Haupteingang (Zuweg für RollstuhlfahrerInnen) + Rückzugs
- und Pausenbereich Hochterrasse mit Drachenskulptur sowie Tast-Fühl-Pfad
(nach Kückelhaus)
Insgesamt entsiegelte
bzw. vom Kanal abgekoppelte Fläche z.Zt.: 3500 m2
Wie wollen wir weitermachen?
Die Schule verfügt
mit dem Team-Kleingruppenmodell,
der Integration behinderter
und ausländischer Kinder über ein Schulprofil, bei dem sozialem
neben fachlichem Lernen eine sehr große Bedeutung zukommt. In
der AGENDA 21 als Tagesordnung der Völker und Kulturen für
das 21. Jahrhundert findet die Schule ihre Schul"tagesordnung"
wieder. Wir streben an, die sozialpädagogische, umweltpädagogische,
fachübergreifende und fachliche Schul- und Unterrichtsarbeit
unter dem Mantel der AGENDA 21 im Schulprogramm festzuhalten. Die
Schülervertretung hat dies auf der Lehrerkonferenz entsprechend
vorgestellt.
Welche Hilfen erwarten wir?
Für die Entlastung
und die positive Auswirkung, die unsere gemeinsame Arbeit für
die Stadt bedeutet, könnte man eigentlich mehr Unterstützung
von Anfang an erwarten. Andererseits ist auch bei der Stadtverwaltung
eine Entwicklung in Gang gekommen.
Wir erwarten für
die Zukunft:
- Kontinuierlichen
Austausch mit Schulen ähnlichen Schulprofils
Nachhaltige Unterstützung
von Seiten
- des Umweltministeriums
NRW,
- des Ministeriums
für Schule und Weiterbildung,
- des Landesinstituts
für Schule und Weiterbildung
(GÖS = Gestaltung des Schullebens und Öffnung von Schule)
- der Bezirksregierung
Köln
- Ausweisung von
Entlastung für die Weiterentwicklung des ökologischen Schulprofils.
Gestaltung des
Schullebens und Öffnung von Schule (GÖS)
Die GÖS-Seiten
des Learn:Line-Servers geben u.a. eine Übersicht zu weiteren
GÖS-Projekten.
Den Treffpunkt
Agenda21 finden Sie ebenfalls auf dem Bildungsserver Learnline
Die Gesamtschule Köln-Holweide nimmt Teil an der Kampagne
Agenda 21 in der Schule.
Einen umfassenden
Überblick zur ökologischen Umgstestaltung im Bereich Schule
bietet die Beratungsstelle "GRÜN
MACHT SCHULE"
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pageinfo: |
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erstellt.2000, aktualisiert:
14.01.2010
(KRE) |
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