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Kooperatives Lernen - Kooperative Spiele

   
Einleitung:

Seit dem Schuljahr 2003/2004 aktualisiert die Gesamtschule Holweide ihr Engagement im Bereich Kooperatives Lernen. Kooperation ist seit Bestehen der Gesamtschule immer schon ein wesentliches Standbein der pädagogischen Arbeit gewesen. Hier seien nur ein paar Stichworte wie Team-Kleingruppen-Modell oder Sozialtraining genannt.

In den letzen Jahren werden an vielen Schulen durch das aus Kanada stammende Konzept des "Kooperativen Lernens" von Norm Green erhebliche Erfolge erzielen. Das Kollegium der Gesamtschule Holweide nimmt seit 2003 an schulinternen Fortbildungen teil und setzt die neuen Aspekte Schritt für Schritt im Unterricht um.

Aber auch in der Umgestaltung des Schulgeländes können Kooperative Lernsituationen für Spiele angebahnt werden. Gegenüber der Hochterrasse ist ein Spielpark mit Geräten für Kooperative Spiele entstanden. Im Freizeitbereich können die SchülerInnen die Spielmöglichkeiten alleine erkunden. Im Unterricht lernen sie Kooperative Spiele unter Anleitung kennen.

Kooperative Abenteuerspiele auf dem Außengeländer der IGS-Holweide:

Im Rahmen einer Projektwoche hat die Klasse 7.2.1 (2005) im Zusammenarbeit mit dem Freizeitpädagogen Uwe Hildebrands und der Gartenbaufirma Michael Hardt folgende Elemente auf dem Außengelände realisiert. Die Photos stammen von den anschließenden zwei Projekttagen an denen die Klasse mit Uwe Hildebrandt und AT4T ( A Team for Teams: www.at4t.de ) die einzelnen Spielobjekte ausprobiert haben.

Allen Elementen gemeinsam ist das die Gruppe ( bestehend aus bis zu 15 Teilnehmern ) die gestellte Aufgabe gemeinsam durchführen muss und nur wenn alle ( mit Ausnahme beim Vertrauensfall ) ans Ziel kommen ist die Aufgabe gelöst.

Die meisten "Spielgeräte" werden auch in den Freizeiten genutzt und haben hohen Aufforderungscharakter für alle Altersgruppen. Als Renner erweist sich hier die Riesenwippe. Das nachträglich angeschaffte Bodentrampolin ist auch ständig von Schülern in Beschlag genommen:

Projekte 2008: Kooperatives Lernen als erlebnispädagogisches Abenteuer

 

 
Spielgeräte:
 
Mohawk –Walk:
Foto Niedrigseiparcour(Niedrigseilparcours ):
Hier muss die Gruppe auf dem Stahlseil entlang balancieren und kann sich dabei gegenseitig stützen. Die Aufgabe ist erledigt wenn die gesamte Gruppe, ohne zwischendurch abzusteigen, den gesamten Parcours bewältigt hat.
 
Riesenwippe:

Foto RiesenwippeDie Riesenwippe kann über 20 SchülerInnen aufnehmen. Die Grundaufgabenstellung ist, die Wippe über einen Zeitraum im Gleichgewicht zu halten. Dabei lassen sich beliebige Variationen der Aufgaben denken, so das sie für jede Gruppe eine RiesenwippeHerausforderung darstellt.

 
Vertrauensfall:
Foto2: Vertrauensfall
Foto1: VertrauensfallEin Mitglied der Gruppe lässt sich rückwärts in die Arme der anderen Gruppenmitglieder fallen und wird von diesen aufgefangen. Durch die  Konstruktion des Vertrauensfalls (unterschiedlich hohe Rundhölzer sind nebeneinander im Boden verankert) lassen sich einfach Übungen in unterschiedlicher Höhen realisieren.
 
Spinnenetz:
Foto2: Spinnennetz
Foto1: SpinnennetzDie Gruppe muss durch eine " Spinnenetz" gebracht werden ohne das das Netz berührt wird und jede Lücke des Netzes nur einmal benutzt wird. Das Netz kann zwischen zwei Pfosten oder Bäumen geknüpft werden und sollte verschieden große Lücken aufweisen.
 
Schwingseil:
Mit Hilfe der Taue wird ein "Fluß" überquert und hierbei sind für die Landung unterschiedliche Aufgaben zu lösen:
   
Balancierbalken:
Die Gruppe muss auf dem Balancierbalken eine Zeitlang stehen bleiben. Variationen: Alle stehen auf dem Balken und es müssen Plätze getauscht werden.
   
Lillypads:
Mit Hilfe der Päds muss ein "Moor" überquert werden. Hierbei gibt es strikte Regeln so dass sehr kreative Lösungen gefragt sind, da die Anzahl der Pads nicht sehr groß ist.
 
Flussüberquerung:Foto Flussueberquerung
Foto FlussueberquerungMit Hilfe dreier Balken muss die Gruppe einen "Fluss" überqueren. Die Balkenlänge gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade vor und erfordert eine hohes Maß an kreativen Lösungsansätzen und eine hohe Geschicklichkeit für die Gruppe:Foto 3: Flussüberquerung
 
Laufendes A"Laufendes A"

"Laufendes A"Beiliegende Fotos stammen nicht von unserer Schule da es aus Zeitmangel innerhalb dieser Projekttage nicht genutzt wurde. Es ist allerdings innerhalb der Projektwoche von den Schülern hergestellt worden:

"Laufendes A"Das "Laufende A" ist ein anspruchsvolles Kooperationsspiel, bei dem es darum geht, das "A" zum Laufen zu bringen. Verschiedene Varianten machen diese Übung auch für mehrfache Nutzung interessant. Das Gerät ist sowohl in einem hohen Raum (z.B. Turnhalle) als auch im Freien (z.B. Hof) zu gebrauchen. Eine Beschreibung mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten liegt der Lieferung bei."Laufendes A"

 

 

   
Realisierung:
Beim Aktionstag am 23.4.2005 sind die neuen Kooperativen Spiele für den Außenbereich angebracht worden. Durch Eigenarbeit und durch die Einnahmen des Fifty-Fifty-Projekts konnte die Schule das Vorhaben realisieren.
     
pageinfo:
  erstellt Mai.2005, aktualisiert: 12.03.2010 (KRE)
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