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Auch
in diesem Jahr fand am 3. und 4. November das traditionelle Elternseminar
in den Räumen der Schule statt. Etwa 60 Eltern aus dem 5. Jahrgang
hatten sich angemeldet, um sich über pädagogische Schwerpunkte,
das Schulleben und über Möglichkeiten Mitgestaltung und Mitwirkung
zu informieren und um sich kennen zu lernen und auszutauschen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine opulente Kuchentafel,
die Frau Dehina mit den Schülerinnen, Schülern und Eltern
der Klasse 5.3.3 gestaltet hatte und deren Verkauf der Finanzierung
eines Ausfluges in das Neandertal diente. Nach dieser Stärkung
nahmen die Eltern an Workshops teil, in denen Traditionen und Neuerungen
des Unterrichts in Holweide dargestellt wurden. So stellte Heinz Klein
das Team-Kleingruppen-Modell vor und Michael
Schwager diskutierte Fra-gestellungen des Gemeinsamen Unterrichts in
der Sekundarstufe I unter Berück-sichtigung einer Orientierung
auf Inklusion. Ruth Weskamm und Ilona Ellekotten stellten die Sprachförderung
vor, an der etwa die Hälfte der Schüler des Jahr-gangs teilnehmen.
Michael Mönkemeyer praktizierte mit den Eltern Formen des kooperativen
Lernens, während Simone Laukens und Brigitte Blum die Grund-prinzipien
eines hieran anknüpfenden und in diesem Jahrgang erstmals praktizierten
sozialen Lernens erläuterten. Auf besonderes Interesse stieß
auch Karin Beyers Vorstellung der an Kompetenzen orientierten Lernberichte,
die an der Schule im 5. und 6. Jahrgang erstellt werden. Im Anschluss
an diese Workshops ergab sich die Möglichkeit vielfältiger
und angeregter Einzelgespräche.
Der Samstag begann mit einer Vorstellung der vielfältigen Möglichkeiten
einer aktiven Mitgestaltung des Schullebens durch den Elternpflegschaftsvorsitzenden
Thomas Scherf und durch weitere Pflegschaftsmitglieder (siehe Elternseite).
Hier kamen auch ausführlich die vielfältigen Aufgaben des
Fördervereins
zur Sprache, der in Holweide nicht nur traditionelle Fördervereinsaufgaben
wie die Unterstützung von Klassenfahrten oder von Anschaffungen
übernimmt, sondern der auch logistische und finanzielle Aufgaben
im Rahmen der schulischen Projekte wie Solaranlage,
Zirkus
und der neuen Musikneigung und der auch dem Stadtteil offenstehenden
Freizeitangebote erfüllt und der sogar die Funktion eines Arbeitgebers
hat. Nach der verdienten Pause erläuterte dann der Direktor der
Gesamtschule, Herr Weigelt, mit Unterstützung des Jahrgangsleiters
und von Herrn Lehmbruck aktuelle Fragen des Schullebens und Grundzüge
des neuen Schulgesetzes, wobei sich längere Diskussionen zu den
Themen des Sprachenangebotes und der neuen Sprachen-Arbeitsgemeinschaften
sowie zu den Freizeitbereichen
entwickelten.
Zum Abschluss des gelungenen Seminars stellten Fr. Büchel und Herr
Tschoepe eine spannende Initiative von Eltern des Teams 5.3 vor, die
den Schülern des Jahrgangs die Teilnahme an Maßnahmen zur
Gewaltprävention ermöglichen möchten.
Michael Schwager |